MeetMikulski lädt Sie zu einem Konzert ein
Liebe, Leben, Leidenschaft
Vivaldi: Landschaft der Natur
Schumann: Landschaft des Herzens
Mozart: Aufleuchten des Genies
18.04.2026 uhr. 19:00
Konzert im Ernst-Reuter-Saal, Berlin
Das Konzertprojekt „Liebe, Leben, Leidenschaft“ steht in der künstlerischen Linie von MeetMikulski sowie der MikulskiART Foundation und verbindet musikalische Exzellenz mit einem bewusst gestalteten dramaturgischen Bogen.
Über das Konzert
Der Abend führt von der Naturerfahrung Vivaldis über die intime Innenwelt Schumanns bis hin zu jener hellen, zugleich tief berührenden Ausdruckskraft, die Mozarts Musik unverwechselbar macht.
Im Mittelpunkt steht die Begegnung von Orchester, Gesang, Violine und Klavier in einem Programm, das nicht nur drei Meisterwerke vereint, sondern auch drei verschiedene Formen musikalischen Erzählens. So entsteht ein Konzertabend von besonderer Farbigkeit, poetischer Spannung und emotionaler Dichte.
Programm
- Antonio Vivaldi: Die vier Jahreszeiten für Violine und Orchester
– Pause
- Robert Schumann: Frauenliebe und Leben – Liederzyklus
- Wolfgang Amadeus Mozart: „Ch’io mi scordi di te?“ KV 505 – Konzertarie
Mitwirkende
Sinfonia Masovia – Warschauer Kammerphilharmonie
Das Orchester wurde 2014 von Prof. Dariusz Mikulski gegründet, der zugleich Generaldirektor und Künstlerischer Leiter ist. Zunächst trat das Ensemble unter dem Namen Warschauer Kammerphilharmonie auf. Die ersten Aktivitäten umfassten Konzertreihen in Polen sowie die Feier des 60-jährigen Bestehens des Ernst-Reuter-Saals in Berlin – ein Bezug, der diesem Konzert eine besondere symbolische Dimension verleiht.
Dariusz Mikulski – Dirigent
Prof. Dariusz Mikulski ist Dirigent, Hornist, Produzent und Musikpädagoge. Er studierte in Polen, Deutschland und Österreich, unter anderem in Łódź, Stuttgart und Salzburg, und ist Professor an der Musikakademie in Łódź. Seine künstlerische Laufbahn verbindet sinfonisches Repertoire, Opernproduktionen, internationale Konzerttätigkeit und kulturelles Management. In seiner Arbeit stehen stets der Mensch, die künstlerische Begegnung und die lebendige Vermittlung von Musik im Mittelpunkt.
Michał Lisiewicz – Violine
Michał Lisiewicz absolvierte mit Auszeichnung die Violinklasse von Prof. Zenon Płoszaj an der Musikakademie in Łódź und setzte seine Ausbildung bei John Holloway fort. Als Mitglied des Polnischen Festivalorchesters von Krystian Zimerman konzertierte er in bedeutenden Sälen der Welt, darunter die Carnegie Hall in New York, das Kennedy Center in Washington, die Royal Festival Hall in London, die Salle Pleyel in Paris und das Concertgebouw in Amsterdam. Seine Laufbahn vereint solistische Präsenz, kammermusikalische Sensibilität und große konzertmeisterliche Erfahrung.
Aleksandra Gudzio – Mezzosopran
Aleksandra Gudzio schloss ihr Studium an der Musikakademie in Poznań mit Auszeichnung ab. Bereits während ihrer Ausbildung wurde sie mehrfach bei Gesangswettbewerben ausgezeichnet und war Stipendiatin des polnischen Kulturministeriums. Meisterkurse bei renommierten Künstlerpersönlichkeiten prägten ihre weitere Entwicklung. Heute arbeitet sie mit bedeutenden Opernhäusern, Festivals und Ensembles zusammen und überzeugt durch Ausdruckskraft, stilistische Vielseitigkeit und die warme Farbe ihrer Stimme.
Stephan Matthias Lademann – Klavier
Der in Meißen geborene Pianist Stephan Matthias Lademann entdeckte bereits während seines Studiums in Dresden seine besondere Leidenschaft für Kammermusik und Liedbegleitung. Seit vielen Jahren ist Wien seine künstlerische Heimat. Als musikalischer Partner arbeitete er mit bedeutenden Sängerpersönlichkeiten zusammen und konzertierte in renommierten Häusern wie dem Wiener Musikverein, der Berliner Philharmonie, der Carnegie Hall in New York und der Mailänder Scala. Sein Spiel verbindet Präzision, stilistische Noblesse und große interpretatorische Erfahrung.
Treffen wir uns am 18. April 2026, um zu hören, wie Natur, Herz und Genie eine Geschichte erzählen: die Geschichte der Vergänglichkeit, die schön sein kann.
Drei Komponisten – drei Perspektiven

Antonio Vivaldi
Mit „Die vier Jahreszeiten“ schuf Vivaldi ein Werk von außergewöhnlicher Anschaulichkeit. Vogelrufe, Gewitter, pastorale Ruhe, Jagdszenen und winterliche Kälte werden in Musik verwandelt, ohne je ihren künstlerischen Rang zu verlieren. Hinter der klanglichen Bildhaftigkeit steht eine hochpräzise musikalische Architektur, die den Zyklus bis heute zu einem der beliebtesten Werke des Barock macht.
Robert Schumann
„Frauenliebe und Leben“ ist weit mehr als eine Folge von Liedern: Der Zyklus zeichnet in acht Stationen eine innere Lebensgeschichte nach – von der ersten Liebe über Erfüllung und Reifung bis hin zur Erfahrung des Verlustes. Dabei wird das Klavier zu einer zweiten Erzählinstanz, die erinnert, kommentiert und vertieft. Schumanns Tonsprache verbindet hier poetische Zartheit mit großer emotionaler Wahrhaftigkeit.
Wolfgang Amadeus Mozart
Die Konzertarie „Ch’io mi scordi di te?“ KV 505 gehört zu den außergewöhnlichsten Vokalwerken Mozarts. Die seltene Besetzung mit Gesang, obligatem Klavier und Orchester verleiht dem Werk eine besondere kammermusikalische Intensität. Stimme und Klavier begegnen einander nicht nur dialogisch, sondern nahezu szenisch – als zwei empfindsame Partner in einem musikalischen Abschied von berührender Eleganz.
Einladung
Dieses Konzert lädt dazu ein, drei Klangwelten als eine gemeinsame Erzählung zu erleben: die Natur, das Herz und den Geist. „Liebe, Leben, Leidenschaft“ ist ein Abend des Hörens, der poetischen Verdichtung und der lebendigen Begegnung mit großer Musik. Wir laden Sie herzlich ein, am 18. April 2026 um 19:00 Uhr im Ernst-Reuter-Saal in Berlin dabei zu sein.


